Presseinformation, 11.11.2025

Lobauwanderung für mehr Toleranz, Umweltschutz und Weltfrieden


Die Initiativen „Wandern für den Frieden“, „Rettet die Lobau - Natur statt Beton“ und „Lobau bleibt“ wandern zusammen am Sonntag, den 16.11.2025 durch die Au.


(Niederösterreich, Wien) – Isabella Haschke, Obfrau von „Wandern für den Frieden“ freut sich, die zweite Wanderung im Jahr 2025 gemeinsam mit Jutta Matysek von den Vereinen „Lobau bleibt“ und „Rettet die Lobau - Natur statt Beton“ zu organisieren. Man möchte zusammen ein Zeichen gegen den Bau des Lobautunnels, für Toleranz, Umweltschutz und Frieden setzen.

Treffpunkt für die Wanderung am 16. November 2025 ist um 10.45 Uhr bei der 26A Busstation Eßling, Stadtgrenze. Redebeiträge kommen von Jutta Matysek über Details zum Lobautunnel, Eschensterben, Neophytenwachstum und dem Mahnmal für Zwangsarbeiterinnen. Isabella Haschke erzählt über Hintergründe zum Verein „Wandern für den Frieden e.V.“ und wie Mitgefühl für Menschen und Natur ihren Einsatz für Frieden und Umweltschutz bestimmen. Unterstützung kommt auch von Marianne Ertl, Aubesetzerin in Hainburg im Jahr 1984.

Wie immer, ist es nicht notwendig, sich anzumelden und jede:r ist willkommen, mitzugehen. Die Wanderung führt durch die Donauauen über das Mahnmal für Zwangsarbeiterinnen und „Zum Knusperhäuschen“ mit gemeinsamer Kuchenpause zum Nationalparkhaus (Ankunft ca. 15.00 Uhr) und optional ca. 30 Minuten weiter zum Café Schillwasser zu einer gemütlichen Einkehr mit gegenüber liegender Möglichkeit zur Heimreise mit dem Bus. Die gesamte Wanderroute beträgt 12 km. Es gibt auch nach 10 km eine Bushaltestelle beim Nationalparkhaus.

Jutta Matysek, Obfrau der BürgerInitiative „Rettet die Lobau - Natur statt Beton“: „Seit 2003 kämpfen wir gegen die drohenden Autobahnen im Osten Österreichs, insbesondere eine Lobau-Autobahn. Die Lobau als Teil des Nationalparks Donau- Auen ist nach wie vor in Gefahr, 6 verschiedene Genehmigungsverfahren sind im Laufen. Diese Autobahn würde nicht nur massiv Treibhausgase durch Verkehrszunahme und Bodenversiegelung durch Speckgürtelausbau verursachen, sondern hätte auch große ökologische Auswirkungen auf den Auwald selbst.“

Die drei Vereine verbindet der Wunsch nach Naturschutz und der Einsatz für einen für zukünftige Generationen lebenswerten Planeten und so setzt man sich gemeinsam für den Erhalt der Donau-Auen ein.

Isabella Haschke, Ärztin und Mutter von zwei Kindern: „Sich für Frieden einzusetzen ist für mich angesichts der vielen Krisenherde auf der Welt so wichtig wie schon lange nicht. Aber auch Umweltschutz, Natur zu erhalten anstelle sie zu zerstören, ist für mich eine Herzensangelegenheit. Unser Handeln sollte Respekt und Mitgefühl für Mensch, Tier und Natur in den Vordergrund stellen und nicht politische oder profitorientierte Ziele.“

Über „Wandern für den Frieden e.V.“

„Wandern für den Frieden e.V.“ ist eine gemeinnützige, nicht-gewinnorientierte, keiner Partei zugehörige, interreligiöse Friedensbewegung, die 2021 von der Ärztin Isabella Haschke gegründet wurde. Diese organisiert ehrenamtlich Wanderungen, Spaziergänge, Demonstrationen und große, mehrtägige Friedensmärsche. Mittlerweile gibt es 25 Gruppen international, unter anderem in Deutschland, Schweden, Italien, Island, Kanada und Uganda.

Bei regelmäßigen gemeinsamen Wanderungen in Wien wird zu mehr Toleranz, Umweltschutz und Weltfrieden aufgerufen. Zusätzlich finden auch größer organisierte Veranstaltungen statt. Im Frühling 2023 war man auf einem sechstägigen Friedensmarsch von Wien nach Györ (153 km) unterwegs.

Das 1. Peacewave Festival am 1. April 2024 am Wiener Heldenplatz mit seinem vielseitigen Programm – von Videobotschaft Bundespräsident Van der Bellen, Grußbotschaft Dalai Lama und Weihbischof Turnovszky, Reden von Pater Siegfried Kettner für Ordensgemeinschaften Österreich, von Rabiner Schlomo Hofmeister für die Israelitsche Kultusgemeinde Wien, Erster Imam Ermin Sehic für die Islamische Glaubensgemeinschaft Österreich, Anja Spengler für Bahá`i Östereich, Helga Kromp-Kolb, Performances über eine Szene aus einem Theaterstück und Lesungen bis hin zu einem abwechslungsreichen musikalischen Programm – war ein großer Erfolg.

Am 2. Peacewave Festival am 21. April 2025 hörte man am Wiener Heldenplatz eine Videobotschaft von Heinz Fischer, Weihbischof Turnovszky und Menschenrechtsaktivist Payam Akhavan, Reden von Helmut Schüller, Heinz Gärtner und Verena Winiwarter, eine Grußbotschaft des Dalai Lama und Papst Franziskus, Reden von Rabiner Schlomo Hofmeister für die Israelitsche Kultusgemeinde Wien, Erster Imam Ermin Sehic für die Islamische Glaubensgemeinschaft Österreich, Anja Spengler für Bahá`i Östereich und Ina Mehrfert für indigene eurasische Traditionen, Musik von dem Ensemble der Semi Oruk Tekke, von Drah ma´s auf und Anna Mabo, sowie Gedichten und Bildern vom Kunstprojekt Planting hope und Mitra Shahmoradi– Strohmaier. Der Höhepunkt war ein Lichtermeer am Wiener Heldenplatz, sowie zeitgleiche Lichtermeere, Friedenfeuer und -kerzen für mehr Toleranz, Umweltschutz und Weltfrieden in allen Teilen Österreichs und auf allen Kontinenten.

Nähere Details zum Verein, seinen Hintergründen, den Wanderungen und Aktivitäten finden Sie unter
www.wandernfuerdenfrieden.org

Weitere Termine in Wien:

- Sonntag, 18. Jänner 2026
- Sonntag, 15. Februar 2026
- Sonntag, 8. März 2026
- Ostermontag, 6. April 2026: 3. Peacewave Festival am Wiener Heldenplatz

Fotos stehen unter https://we.tl/4qsbnOUcuJ zur Verfügung und können mit Angabe des Copyrights (©Wandern für den Frieden) frei verwendet werden.

Rückfragehinweis

Wandern für den Frieden e.V.
Dr. Isabella Haschke
+43/650/2309888
wandernfuerdenfrieden@gmail.com
www.wandernfuerdenfrieden.org
www.hikingforpeace.org
www.peacewavefestival.org

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